SC Freiburg verpflichtet Niedermeier

Der Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg hat Georg Niedermeier für die Innenverteidigung geholt. Der 30-Jährige kommt ablösefrei zu zum Sport-Club und erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

SC Freiburg verpflichtet Niedermeier
Quelle: SC Freiburg

Ein erfahrener Mann für den SC Freiburg: Der Sport-Club hat kurz vor Ende der laufenden Transferperiode Georg Niedermeier verpflichtet. Der 30-Jährige Innenverteidiger kommt ablösefrei und erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag. Sein Vertrag beim VfB Stuttgart, der letzte Saison aus der Bundesliga abgestiegen ist, wurde nicht verlängert, weshalb er bis dato vereinslos war. Die Freiburger, die nach ihrem Aufstieg am ersten Spieltag der neuen Saison Hertha BSC Berlin mit 1:2 unterlagen, haben mit Niedermeier einen Mann verpflichtet, der mit 148 Erstliga-Spielen über eine Menge Bundesliga-Erfahrung verfügt. Für die Innenverteidigung musste noch unbedingt wer her - nun hat man zugeschlagen und Niedermeier ablösefrei verpflichten können.

"Wir haben uns mit vielen Spielern beschäftigt. Bei Georg sehen wir die größte Schnittmenge zwischen unserem Anforderungsprofil, der direkten sportlichen Hilfe und der Umsetzbarkeit", sagte Sportdirektor Klemens Hartenbach. "Er bringt mit seiner Bundesligaerfahrung, Körperlichkeit, Kopfballstärke und Mentalität einige Qualitäten ein, die unserer Mannschaft in der Bundesliga guttun werden. Wir hatten intensive Gespräche und sind überzeugt davon, dass Georg uns schnell weiterhelfen kann", führte der 52-Jährige fort.

"Ich hatte gute Gespräche mit den Verantwortlichen und möchte meinen Teil in Freiburg dazu beitragen, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen und eine erfolgreiche Saison spielen", sagte Niedermeier selbst über seinen Wechsel.

Niedermeier spielte sieben Jahre lang für den VfB, dann wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert. | Quelle: Witters

Der Ex-Stuttgarter konnte den Schwaben in der letzten Saison erst mit Beginn der Rückrunde helfen, da er zu Beginn der Saison nur auf der Bank saß und später noch mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Doch auch er konnte nicht helfen. Immer wieder rotierte Trainer Jürgen Kramny, der den entlassenen Alexander Zorniger (mittlerweile Brondby IF) ersetzte, in der Innenverteidigung und fand kein passendes Paar. Mit 33 Punkten und 50:75 Toren nach 34 Spieltagen stieg der VfB vor Hannover 96 in die 2. Bundesliga ab.