Rode-Transfer zum BVB perfekt

Borussia Dortmund gibt seinen nächsten Neuzugang bekannt. Sebastian Rode kommt vom Rekordmeister FC Bayern München. Der Mittelfeldspieler unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag bis Juni 2020.

Rode-Transfer zum BVB perfekt
Sebastian Rode spielt ab kommender Saison in schwarz-gelb. | Quelle: Borussia Dortmund

Borussia Dortmund rüstet weiter auf für die nächste Saison und holt mit Sebastian Rode vom FC Bayern München schon den vierten neuen Spieler. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag bis Juni 2020 und soll dem BVB um die 15,5 Millionen Euro gekostet haben.

Dortmund in Lauerstellung

Der BVB feilt weiter am Plan, die Bayern auch nächste Saison wieder zu ärgern und hat mit Sebastian Rode nun schon den vierten Spieler verpflichtet. Zuvor unterschrieben Mikel Merino (20, Ablöse: 3,75 Mio. €), Ousmane Dembélé (19, Ablöse: 8 Mio. €) und Marc Bartra (25, Ablöse: 8 Mio. €). Der Verein kompensiert die Abgänge von Mats Hummels (für 35 Mio. € zum FCB) und Ilkay Gündogan (für 27 Mio. € zu Manchester City) und holt sich zudem noch hoffnungsvolle Talente, die in der Zukunft eine Stütze in der Mannschaft werden können.

Rode "seit Kindesbeinen an BVB-Fan"

"Sebastian Rode ist ein dynamischer, zweikampfstarker und charakterlich ungemein wertvoller Spieler. Wir sind froh, ihn für uns gewonnen zu haben", sagte Sportdirektor Michael Zorc über die Verpflichtung des Mittelfeldspielers.

"Ich bin von Kindesbeinen an BVB-Fan und freue mich schon deshalb sehr, dass es mit dem Transfer zu meinem Lieblingsklub geklappt hat. Thomas Tuchel ist ein Klasse-Trainer, und einige meiner Mitspieler kenne ich auch schon als charakterlich top und sportlich extrem stark. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und mein erstes Heimspiel in Schwarzgelb im Signal Iduna Park", sagte Sebastian Rode selbst über den Vereinswechsel zum BVB und 'outet' sich zudem als langjährigen BVB-Fan.

Sebastian Rode wechselt die Farben und schließt sich dem BVB an. | Quelle: imago

Wechsel zum FCB ein Fehler gewesen?

Erst vor zwei Jahren wechselte Rode von der Eintracht Frankfurt in den Süden zu den Münchenern und ging mit hohen Erwartungen an die neue Herausforderung ran. Früh wurde aber klar, der Mittelfeldspieler wird es schwer haben, sich auf seiner Position behaupten zu können und sich einen Stammplatz zu erspielen. Rode ging das Risiko ein, und wurde dafür auch mehr oder weniger bitter bestraft. In den 15 Spielen, die er für den Rekordmeister in der abgelaufenen Saison bestritt, stand er gerade Mal 400 Minuten auf den Platz - davon nur zwei Mal über die vollen 90 Minuten, ganze zwölf Mal wurde er eingewechselt.