Stindl wird neuer Mannschaftskapitän

Das Trainerteam und André Schubert haben sich für einen neuen Kapitän entschieden, der den gewechselten Granit Xhaka ersetzen soll. Es wird Lars Stindl.

Stindl wird neuer Mannschaftskapitän
Lars Stindl hat sich mit der Binde um den Arm schon vertraut machen können. | Quelle: Borussia Mönchengladbach

Nachdem es Granit Xhaka für 45 Millionen Euro auf die Insel zu Arsenal London zog, musste sich das Trainerteam um Cheftrainer André Schubert Gedanken machen, wer den Schweizer denn als Kapitän ersetzen und Nachfolger werden soll. Etwa drei Wochen vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison ist man sich bei der Borussia einig geworden. Lars Stindl wird's. Schon in seiner Zeit bei Hannover 96 trug er die Kapitänsbinde um seinen Arm und führte die Mannschaft auf und neben dem Platz. Erst zur letzten Saison ist der 27-Jährige für eine Ablösesumme von drei Millionen Euro nach Mönchengladbach gewechselt. Stellvertreter werden Tony Jantschke und Oscar Wendt sein. 

"Ich übernehme gerne Verantwortung und freue mich daher sehr auf die neue Aufgabe", sagte Stindl kurz und knapp über sein neues Amt.

"Lars ist ein sehr kommunikativer Spieler, er spricht Probleme offen an. Er besitzt innerhalb der Mannschaft und im Umfeld des Teams eine sehr große Anerkennung, sowohl als Spieler als auch als Mensch. Und er hat auch vorher schon Verantwortung übernommen", begründete André Schubert die Ernennung des neuen Kapitäns.

Stindl wechselte erst zu Beginn der letzten Saison von Hannover 96 an den Niederrhein zur Borussia. Für gerade Mal drei Millionen Euro Ablöse konnten die Gladbacher den Mittelfeld-Mann verpflichten. Diese Summe war in seinem damaligen Vertrag festgeschrieben. Schon 2012 haben die Fohlen an der Tür von Stindl geklopft und wollten ihn verpflichten. In einem spox-Interview im Januar erzählte er, wieso er noch nicht bereit für diesen Schritt war und das Angebot ablehnte: "Ich hatte nicht das Gefühl, schon bereit für den nächsten Schritt beziehungsweise einen Wechsel zu Mönchengladbach zu sein. Ich war erst seit zwei Jahren in Hannover, wollte mich dort weiter etablieren und persönlich entwickeln. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Gladbach auch in diesem Sommer nochmal Interesse an mir bekundet hat und der Wechsel zu Stande gekommen ist", sagte er dort.

Erwischte in Mönchengladbach einen guten Start: Lars Stindl. | Quelle: Getty Images

In seiner ersten Saison konnte er direkt überzeugen und behielt trotz der Konkurrenzkampf-Situation seinen Stammplatz im Mittelfeld - auch wenn er hin und wieder zwischen den Positionen wechseln musste. In 30 Bundesliga-Einsätzen brachte er es auf sieben Treffer und elf Vorlagen. Fünf Scorerpunkte in der Champions League und sechs im DFB-Pokal.