Teigl zieht es zum FC Augsburg

Der 25-Jährige wechselt vom Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig ablösefrei zum FC Augsburg und unterschreibt dort bis 2020.

Teigl zieht es zum FC Augsburg
Georg Teigl wechselt von RB Leipzig zum FC Augsburg. | Quelle: FC Augsburg

Noch am vergangenen Montag feierte Georg Teigl mit seinen Leipziger Kollegen auf dem städtischen Marktplatz den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zwei Tage später ist für ihn das Kapitel bei den Roten Bullen beendet. Da sein Vertrag, der in diesem Sommer endet, nicht verlängert wurde, zieht es den 25-Jährigen zum FC Augsburg. Beim Bundesligisten hat Teigl am Dienstag einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben.

Wechsel in ein unaufgeregtes Umfeld

Der FC Augsburg ist ein Verein, in dem sich Spieler in einem unaufgeregten Umfeld und einer guten Mannschaft weiterentwickeln können. Daher freue ich mich über den Wechsel“, wird Teigl auf der Homepage des Vereins zitiert.

Durch die Verpflichtung des Österreichers gewinnen die Augsburger einen Spieler, der auf der rechten Außenbahn vielseitig einsetzbar ist. Das freut auch FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter: „Mit Georg Teigl haben wir eine weitere Alternative für die rechte Außenbahn für uns gewonnen. Er ist ein talentierter Spieler, der den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte.”

Für RB Leipzig bestritt Teigl nach deren Aufstieg in die 2. Bundesliga im Sommer 2014 41 Zweitligaspiele. In der abgelaufenen Spielzeit kam er jedoch nur noch auf elf Einsätze. Trainer Ralf Rangnick setzte in den meisten Partien auf U21-Nationalspieler Lukas Klostermann, weshalb Teigl oftmals nur der Platz auf der Ersatzbank blieb.

Ungewissheit auf der Trainerposition

Für den FC Augbsurg ist Teigl innerhalb von wenigen Tagen schon der zweite Neuzugang. Bereits am Pfingstmontag vermeldete der Verein die Verpflichtung von Torwart Andreas Luthe. Der 29-Jährige kommt ablösefrei vom VfL Bochum.

Ungewissheit gibt es in Augsburg jedoch nach wie vor auf der Trainerposition. Da der Verein noch keinen Nachfolger für Markus Weinzierl gefunden hat, zieht sich dessen Wechsel zum FC Schalke 04 weiter hin.  Als Kandidaten für die Weinzierl-Nachfolge gelten der Trainer der U23 von Mainz 05, Sandro Schwartz und der Trainer von Austria Wien, Thorsten Fink. Letzterer soll bei seinem Verein schon um die Auflösung seines Vertrages gebeten haben, um sich so für die Augsburger in Position zu bringen.