Ohne Schaaf in die 2. Bundesliga

Wie der Verein offiziell mitgeteilt hat, wird im Abstiegsfall Thomas Schaaf entlassen und ein neuer Trainer wird seinen Posten übernehmen.

Ohne Schaaf in die 2. Bundesliga
Quelle: Hannover 96

Das abstiegsbedrohte Hannover 96 hat offiziell mitgeteilt, dass Noch-Trainer Thomas Schaaf im Abstiegsfall den Verein verlassen muss und man den möglichen Weg in die 2. Bundesliga nicht gemeinsam antreten wird. Schon in den letzten Wochen kamen die Gerüchte auf, dass der 54-Jährige noch vor Saisonende entlassen werden könne und die Hannoveraner zum Saisonendspurt ein vermeintliches Wunder mit einem anderen Trainer schaffen wollen.

Dazu wird es nun wahrscheinlich nicht mehr kommen - auch weil ein erneuter Trainerwechsel in dieser Saison schlichtweg keinen Sinn machen würde. Einen Zehn-Punkte-Rückstand sieben Spieltage vor Schluss noch aufzuholen, grenzt an ein Wunder - H96 befindet sich in seiner Abschiedstournee aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs. 

Martin Bader, Geschäftsführer von Hannover 96, fand nach intensiven und konstruktiven Gesprächen mit Schaaf eine akzeptable Lösung: "Wir sind gemeinsam mit Thomas Schaaf in die Analyse gegangen und sind zum Entschluss gekommen, dass wir bei einem nicht erfolgten Klassenerhalt den Vertrag nicht verlängern werden. Beide Parteien sind der Überzeugung, dass ein personeller Neuanfang auf der Trainerposition die beste Lösung ist", so der 48-Jährige.

Wird nicht mehr lange Trainer von Hannover 96 sein: Thomas Schaaf. (Quelle: imago)

Auch Thomas Schaaf äußerte sich auf der vereinseigenen Homepage und bestätigte die Entscheidung des Geschäftsführers: "Wir haben immer offen und professionell alle Möglichkeiten diskutiert und ich bin ebenfalls der Meinung, dass dies die richtige Lösung ist. Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung der Mannschaft auf die nächsten Spiele."

Wie geht es nun weiter?

Hannover 96 muss sich darauf einstellen, dass man ab nächster Saison in der 2. Bundesliga spielen wird und dort versuchen muss schnellstmöglich den Wiederaufstieg zu schaffen. In der aktuellen Situation muss sich vor allem Geschäftsführer Bader darum kümmern, einen konkurrenzfähigen Kader für den neuen Trainer in der 2. Bundesliga präsentieren zu können - denn zahlreiche Spieler werden den Verein mit Sicherheit verlassen und sich andersweitig umschauen, wie man weiterhin erstklassig spielen kann.