Hübner schließt sich der TSG an

Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich Benjamin Hübner vom FC Ingolstadt geangelt. Der Innenverteidiger unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag.

Hübner schließt sich der TSG an
Hübner schließt sich der TSG an. | Quelle: TSG 1899 Hoffenheim

Benjamin Hübner von Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt wechselt ins Kraichgau zur TSG 1899 Hoffenheim. Der 25-jährige Innenverteidiger unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag bis Sommer 2020. In der vergangenen Saison zählte er zu den unumstrittenen Stammkräften im Team von Ralph Hasenhüttl. Jetzt ist Hübner bereit "den nächsten wichtigen Schritt zu machen", wie er selber sagt. Vor allem die "intensiven Gespräche" mit TSG-Trainer Julian Nagelsmann und Sportdirektor Alexander Rosen sollen den Ex-Aaalener überzeugt haben.

Sportdirektor Rosen zur Verpflichtung: "Er ist es gewohnt aggressiv und 'hoch' zu verteidigen, was sehr gut zu unserer Spielidee passt. Er ist äußerst kopfballstark und eröffnet uns als Linksfuß im Spielaufbau außerdem mehr Möglichkeiten", so der 37-Jährige. 

Der Spieler selbste sagte: "Die Perspektive, die mir hier von den handelnden Personen aufgezeigt wurde. Sowohl mit Julian Nagelsmann als auch mit Alexander Rosen gab es sehr gute Gespräche und für mich ist dieser Wechsel der nächste wichtige Schritt in meiner Karriere." Außerdem spielte für Hübner die Entwicklung, die Nagelsmann mit dem Team in der Rückrunde gemacht hat, eine große Rolle. "Das war natürlich wichtig. Man hat auch aus der Ferne gesehen, welcher Ruck durch die Mannschaft und den Verein gingen. An den Spielen, Ergebnissen und Erfolgen der vergangenen Wochen konnte ich sehen, dass das passt und das es einfach läuft", fügte er hinzu.

Geht den nächsten Schritt in seiner Karriere: Benjamin Hübner. | Quelle: FC Ingolstadt

Terrazzino kehrt zurück

Benjamin Hübner ist nach der Rückholaktion von Marco Terrazzino der zweite Neuzugang kurz nach Saisonende. Der 25-jährige Offensivspieler wurde im Januar 2011 an den Karslruher SC verkauft. Nur anderthalb Jahre später wechselte Terrazzino dann zum SC Freiburg, für den er gerade mal acht Bundesligaeinsätze gemacht hat innerhalb zwei Jahren. Im Sommer 2014 ging es dann zum VfL Bochum, wo er aufblühte und einen großen Anteil daran hatte, dass die Bochumer im Aufstiegskampf eine lange Zeit ein Wörtchen mitzureden hatten. In 31 Spielen in der 2. Bundesliga erzielte Terrazzino fünf Tore und bereitete 10 vor.