VfB verpflichtet Kevin Großkreutz

Kevin Großkreutz kommt zurück nach Deutschland. Der ehemalige BVB-Spieler steht offenbar vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. Auch der Ukrainer Artem Kravets schließt sich den Cannstättern an.

VfB verpflichtet Kevin Großkreutz
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Lange hielt es Kevin Großkreutz letztendlich bei Galatasaray Istanbul doch nicht aus. Weil er zu spät gemeldet wurde, konnte der 27-Jährige keine Pflichtspiele für den türkischen Topklub absolvieren. Obwohl er ab jetzt spielberechtigt wäre, kehrt er nach Deutschland zum VfB Stuttgart zurück. 

"Kevin bringt hervorragende fußballerische Qualitäten und eine absolute Winner-Mentalität mit. Er ist auf verschiedenen Positionen einsetzbar und wäre eine enorme Verstärkung für unseren Kader. Nach der unglücklichen Zeit in Istanbul brennt Kevin darauf, endlich wieder Fußball zu spielen.", meint Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt, der den Transfer in die Wege geleite hat.

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"Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe und darauf, die gesamte Mannschaft kennenzulernen", sagte Großkreutz. Der Ex-Borusse wird die Nummer 15 erhalten und hat einen Vertrag bis Sommer 2018 unterschrieben. Kurios ist die Ablösesumme: weil Galatasaray Istanbul ein börsennotierter Verein ist, gab er die Summe, die Stuttgart an die Türken zahlte, genau bekannt: 2.171.443,61 Euro. 

Kravets soll kommen

Auch Artem Kravets soll dem VfB im Abstiegshelfen. Kravets kommt auf Leihbasis und hat sich mit den Cannstättern auf eine Leihe bis zum Ende der Saison geeignet. Auch Dynamo Kiew hat dem Deal zugestimmt, Kravets bekommt das Trikot mit der Nummer 23. 

In 81 Spielen für Dynamo Kiew erzielte Kravets 30 Tore, auch in der Champions League. Seit 2006 durchlief er alle Jugend-Nationalmannschaften und spielt seit 2011 für das A-Team. Mit drei Treffern konnte er maßgeblich zur geglückten Qualifikation zur Europameisterschaft in Frankreich in diesem Sommer beitragen.

Aufgaben im Abstiegskampf

Doch bevor die EM Fußballfans aus ganz Europa und dem Rest der Welt fesselt, muss sich der VfB Stuttgart mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Auch wenn der aktuelle Tabellenplatz 15 zum Verbleib in der Bundesliga berechtigt, beträgt der Abstand auf Schlusslicht Hoffenheim nur zwei Punkte. Auch Werder Bremen (Platz 16) ist nur schlechter, weil Stuttgart beim selben Torverhältnis (-15) mehr Tore erzielt hat. Mit Großkreutz und Kravets erhofft man sich nun Besserung.