Ginczek erneut schwer verletzt

Erst seit Kurzem stand er wieder auf dem Trainingsplatz und, nun hat sich Daniel Ginczek das Kreuzband erneut gerissen und fällt wieder lange aus.

Ginczek erneut schwer verletzt
Quelle: dpa

Der 24-jährige Angreifer vom VfB Stuttgart hat sich erneut schwer verletzt und fällt wieder lange aus. Erst vor Kurzem kam er von seinem Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich zurück auf den Trainingsplatz.

Diesmal riss er sich bei einem Zweikampf im Training das linke Kreuzband und muss sich erneut einer Operation unterziehen. Schon im Frühjahr 2014, wo Ginczek noch für den 1. FC Nürnberg auf Torejagd ging riss er sich dasselbe Band und fiel mehr als ein halbes Jahr aus. Die Saison ist für ihn also gelaufen, möglicherweise auch die Vorbereitung für die kommende Saison wird der Stürmer noch brauchen, um endgültig fit zu werden. 

Herber Verlust für die Schwaben

Für den VfB ist die Verletzung des Torjägers natürlich ein herber Verlust, weil man weiß, was in ihm steckt. Ein brutal gefährlicher Spieler und eine Waffe im Offensivspiel der Schwaben, die neben Daniel Didavi, Filip Kostic und co. natürlich Jürgen Kramnys Offensivfeuerwerk komplementiert und noch stärker macht - das hat sich jedenfalls der 44-jährige Trainer erhofft nach der Rückkehr des Stürmers.

Der Stürmer sei in letzter Zeit nämlich wieder auf einem guten Weg gewesen, sagte der Trainer gegenüber der Vereinshomepage. "Er hat zuletzt wieder einen entscheidenden Schritt Richtung Mannschaftstraining gemacht. Umso bitterer ist diese erneute Verletzung. Es ist unglaubliches Pech für Daniel und unfassbar für uns alle. Das gesamte Team wünscht ihm einen guten OP-Verlauf und eine schnellstmögliche Genesung."

Ersatz hat der Trainer noch genug im Kader, ob dieser aber an die Qualität eines Ginczeks rankommt, wird sich zeigen. Mit Timo Werner steht ein Jungspund schon als Stammspieler fest, auf der Bank lauert der Neuzugang von Dynamo Kiew, Artem Kravets. Der 26-jährige Ukrainer wurde in jedem Rückrundenspiel eingewechselt und traf gegen den Hamburger SV nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung zum ersten Mal in der Bundesliga.

Wird wahrscheinlich weiter die Sturmspitze in Kramnys System bilden: Timo Werner. (Quelle: Getty Images)

Ein weiterer potentieller Spieler, der in der Sturmspitze auf Torejagd gehen kann ist Borys Tashchy. Der 22-Jährige, der normalerweise für die zweite Mannschaft der Schwaben in der 3. Liga die Tore triff, bekam in dieser Saison schon drei Kurzeinsätze und könnte mit der erneuten Verletzung von Ginczek auch von dem einen oder anderen weiteren Einsatz in der Bundesliga träumen.

Auch VfB Sportvorstand Robin Dutt fand einige Worte zur erneuten Verletzung von Daniel Ginczek: "Die Nachricht von Daniels Verletzung ist ein herber Rückschlag für uns alle, aber natürlich vor allem für ihn selbst. Daniel hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Kämpfer ist. Wir werden ihn unterstützen, wo es nur geht und ihm alle Zeit geben, damit er auch nach dieser Verletzung wieder in alter Stärke zurückkommt."