Bas Dost fehlt den Wölfen lange

Der 26-Jährige wird Wolfsburg zum Rückrundenstart nicht zur Verfügung stehen.

Bas Dost fehlt den Wölfen lange
Quelle: VfL Wolfsburg

Bas Dost vom hat sich einen Mittelfußbruchzugezogen und wird vermutlich bis zu sechs Wochen fehlen. Das gab der VfL Wolfsburg auf der Vereinshomepage bekannt.

In einer Vormittagseinheit zog er sich nach einem Zweikampf den Bruch zu, weshalb der 26-Jährige sich nun auch einer Operation unterziehen muss. Er reiste aus dem Trainingslager in Portugal ab, wird sich in Wolfsburg genauer untersuchen lassen und dort auf eine weitere Diagnose warten. 

Geschäftsführer Klaus Allofs muss aktiv werden 

Klaus Allofs, Geschäftsführer der Wölfe, wünscht seinem Stürmer gegenüber der Vereinshomepage "eine gute Besserung" und "[finde] es schade, dass er nach einem positiven Gespräch, welches er mit großen Tatendrang beendete, nun unterbrochen wird und pausieren muss."

Der 59-Jährige muss durch den Ausfall des Stürmers vielleicht noch auf dem Transfermarkt aktiv werden, auch nachdem sich einige Interessenten für Nicklas Bendter gefunden haben sollen. Insbesondere Newcastle United aus der Premier League und der dänische Rekordmeister FC Kopenhagen haben wohl ein Auge auf den Dänen geworfen.

Verletzung wirft Dost zurück

Bas Dost, der letzte Saison mit 16 Toren in 21 Bundesligaspielen und zwei Treffern in neun DFB-Pokalspielen einen großen Anteil an der erfolgreichen Saison der Wolfsburger hatte, die man mit dem Gewinn des DFB-Pokals im Finale gegen Dortmund und einem zweiten Platz in der Bundesliga abschloß, wirft diese Verletzung zurück.

Die Wolfsbürger müssen eine Weile auf Bas Dost verzichten. (Quelle: VfL Wolfsburg)

Natürlich erhoffte man sich erneut wieder eine bärenstarke Saison vom Niederländer, doch nur sieben Tore in der Hinrunde trüben die Stimmung etwas. Dem Stürmer fehlt der Passgeber aus der Vorsaison, den die Wolfsburger mit Kevin de Bruyne im Sommer an Manchester City abgaben, auch Julian Draxler ist noch nicht auf dem Punkt, auf dem die Wolfsburger ihn gerne hätten. 

Entweder wird Klaus Allofs auf dem Transfermarkt noch zuschlagen und einen Sturmersatz verpflichten, oder er zwingt Trainer Dieter Hecking dazu, mit Max Kruse bis zur Rückkehr des Niederländes zu spielen.