Bas Dost wechselt nach Lissabon

Bas Dost (27) verlässt den VfL Wolfsburg und schließt sich dem portugiesischen Erstligisten Sporting Lissabon an. Das gaben die Niedersachsen bekannt.

Bas Dost wechselt nach Lissabon
Bas Dost spielte vier Jahre lang beim VfL. | Quelle: vfl-wolfsburg.de

Thomas Tuchel hatte den Wechsel mehr oder weniger verraten: Bas Dost, Stürmer beim VfL Wolfsburg, wechselt in die portugiesische Liga NOS zu Sporting Lissabon

Allofs: "Ein Erfolgsgarant"

"Wir haben dem Wechsel von Bas Dost zugestimmt, weil wir mit Sporting Einigung über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Transfers erzielt haben. Leicht gefallen ist uns diese Entscheidung nicht, da wir ursprünglich Bas Dosts Vertrag über 2017 hinaus verlängern wollten, aber keine Einigung erzielen konnten. Bas Dost war in seinen vier Spielzeiten beim VfL Wolfsburg mit seinen Toren häufig ein Erfolgsgarant, hatte aber auch mehrfach Pech mit schweren Verletzungen. Wir wünschen Bas alles Gute und viel Erfolg in Lissabon und bedanken uns beim ihm für das, was er für den VfL geleistet hat", resümiert der Wolfsburger Sportvorstand Klaus Allofs den Wechsel umfassend. 

Gute Torausbeute

Der Niederländer war im Sommer vom SC Heerenveen zu den Wölfen gewechselt. In vier Jahren absolvierte er 85 Bundesligaspiele, in denen er 36 Tore erzielte. Zehn weitere Treffer bereitete er vor. Weiterhin kam er zu sechs Champions League-Einsätzen und neun Partien in der Europa League

Über die Niederlande nach Niedersachsen

Bas Dost spielte zunächst in seiner Heimat beim FC Emmen, ehe er im Jahr 2008 zu Heracles Almelo wechselte. Von dort aus zog er zwei Jahre später nach Heerenveen und wieder zwei Jahre später nach Deutschland in die Bundesliga. 

Vier große Abgänge

Für den VfL Wolfsburg ist es vierte bedeutende Abgang in diesem Sommer. Neben André Schürrle (wechselte für 30 Millionen nach Dortmund) und Max Kruse (für 7,5 Millionen nach Bremen) verließ auch zuletzt Innenverteidiger Dante den Klub. Er schloss sich für eine Ablösesumme von 2,5 Millionen dem OGC Nizza in der französischen Ligue 1 an.