Assani Lukimya verlässt Werder Bremen

Seit einer Weile kursierten Meldungen über einen feststehenden Wechsel von Assani Lukimya nach China in den Medien, der Liaoning Whowin FC vermeldete den Transfer nun als offiziell.

Assani Lukimya verlässt Werder Bremen
Assani Lukimya verlässt Weder Bremen nach dreieinhalb Jahren. (Quelle. Getty Images)

Bereits vor einigen Tagen hatte Thomas Eichin, Geschäftsführer von Werder Bremen, den Wechsel des Kongolesen Assanyi Lukimya nach Fernost, vorbehaltlich des Medizinchecks, bestätigt. Nun hat auch der aufnehmende Verein, Liaoning Whowin FC, den Neuzugang offiziell vorgestellt. Demnach kassieren die Bremer rund zwei Millionen Euro Ablöse, im Gegenzug unterschreibt Lukimya für zwei Jahre beim chinesischen Erstligisten.

Geld, was der klamme Bundesligist gut gebrauchen kann, wie Geschäftsführer Thomas Eichin gegenüber "BILD" bestätigte: "Luki ist nicht entbehrlich. Aber er wollte das unbedingt machen. Er kann dort sicherlich einen Haufen Geld verdienen. Und wir bekommen Ablöse für einen Spieler."

Lukimya kam 2012 ablösefrei vom damaligen Erstliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf in die Hansestadt, absolvierte seitdem insgesamt 83 Partien für die Grün-Weißen. Unumstrittener Stammspieler war der Verteidiger nie, rotierte immer wieder mit dem spielstärkeren Alejandro Galvez neben Abwehrchef Jannik Vestergaard. Dennoch war ein Wechsel alles andere als abzusehen.

Papy Djilobidji beerbt den kongolesischen Nationalspieler

Als Nachfolger haben die Grün-Weißen noch vor dem ersten Rückrundenspiel gegen den FC Schalke 04, welches mit 3:1 gewonnen werden konnte, Papy Djilobodji vom FC Chelsea vorgestellt. Der 27-Jährige kam vor der laufenden Saison vom französischen Erstligisten FC Nantes, konnte sich an der Stamford Bridge aber nicht durchsetzen. Die Bremer verpflichteten den senegalesischen Nationalspielers bis zum Saisonende.

Test (Quelle: Getty Images)
Testspieler Jordan Morris im Trainingslager im türkischen Belek. (Quelle: Getty Images)

Weitere Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen

Eine Verpflichtung des Amerikaners Jordan Morris ist hingegen kein Thema mehr: "Der Spieler hat nach intensiven Gesprächen deutlich gemacht, dass er seine Zukunft derzeit in Amerika sieht", gab Eichin auf der vereinseigenen Webseite zu Protokoll. Besser sieht es hingegen bei Laszlo Kleinheisler aus: Der ungarische Nationalspieler vom Videoton FC konnte im Trainingslager in Belek voll überzeugen und wurde mit einem langfristigen Vertrag bis 2019 ausgestattet. Auch die Rückkehr von Lennart Thy vom FC St. Pauli ist bereits beschlossene Sache. Der defensive Mittelfeldspieler wird im Sommer einen Drei-Jahres-Vertrag an der Weser unterschreiben.

Ob sich noch etwas beim Tabellen-16. tun wird? Bis zum 1. Februar 2016 ist das Winter-Transferfenster geöffnet. "Man weiß ja nie..." kommentierte jedenfalls der Werder-Geschäftsführer die Situation.